Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ich stinke, also bin ich...

Erstunken und erlogen,
betrogen und verschwiegen
hat mich zu dem getrieben
was wir uns loben:

Grenzenlose Freiheit

Marx des Tages

Entfremdung des "Arbeiters":

  1. vom Produkt seiner Arbeit entfremdet
  2. die produzierende Tätigkeit wird etwas Äußerliches
  3. die Entfremdung vom menschlichen Gattungswesen
  4. Entfremdung von den anderen Menschen.

Globalisten

Veni, vidi, destruxi, perrexi... 
 Ich kam, ich sah, ich zerstörte, ich zog weiter...


Heute interressieren die Folgen der eigenen Taten niemanden mehr. Die Brille gegen unsere Kursichtigkeit wäre zu schwer um sie zu tragen. Mal abgesehen davon, dass einem Äußerlichkeiten wichtiger erscheinen als der richtige Durchblick.

Montag, 25. Oktober 2010

Kant des Tages

„Wer nicht arbeitet, schmachtet vor Langeweile und ist allenfalls von Ergötzlichkeiten betäubt und erschöpft, niemals aber erquickt und befriedigt.“ (Immanuel Kant)

Dienstag, 19. Oktober 2010

Zeit


Die Zeit ist eine Tageszeitung und eine Illusion. Wir lesen sie jeden Tag, und lassen uns von ihr bestimmen. Was sie behauptet glauben wir, was sie uns anzeigt, ist für uns richtungsweisend. Die Zeit ist nur begrenzt, doch können wir uns erneut welche kaufen (jedenfalls solange der Vorrat reicht).  Die Zeit macht nicht immer Spass und sorgt auch mal für ernste Falten auf der Stirn, doch wenn man sich lang genug mit ihr beschäftigt, lernt man auch andere Seiten an ihr kennen. Rein kulturell hat sie viel zu bieten, denn schließlich musste ja jeder und alles sie durchlaufen. Die Zeit ist durchaus greifbar, doch was sie Aussagt scheint manchmal weit entfernt unserer Realität. Denjenigen, die in ihr leben und sich dessen doch nicht bewusst sind, ist sie egal...sie leben einfach und zeitlos.

Wir, die doch anders sollten...


...handeln, beschützen, interagieren und die Welt betrachten. 
Wir selbst sind die Made im globalen Apfel, die Plage auf dem Kornfeld, das wir unser nennen, doch niemals besitzen werden. Eine nimmersatte Arroganz, die sich weit über den Tellerrand hinaus frisst, ohne zu bedenken, wo, außer auf dem Teller selbst, sie ihr stumpfsinniges Leben weiter fristen sollte.
Wir...wir ach so inteligente Lebewesen glauben im Mittelpunkt der Sterne zu stehen und lobpreisen uns in den höchsten Worten in Buch und Bibel, ohne zu bedenken was für ein launischer Zufall wir nur sind.

Ein neuer Morgen

Ein Morgen ist ein neuer Anfang. Die Geburt des Tages sozusagen. Und für einen winzigen Moment zwischen Schlaf und Aufwachen ist der Erdbewohner ein Neugeborener, frei von der Last der Verantwortung und Eintönigkeit im Alltag.

Sind wir immer Kinder, werden wir belächelt. Werden wir Erwachsen, sind wir nie mehr Kind. 

Wofür also entscheiden wir uns? Ewigen Schlaf, oder das immerwährende Aufwachen?